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Schnatgang am 11.05.2014


Lebendige Tradition- Schnatgang des Heimat- und Geschichtsvereins Altenbeken

Am Sonntag, dem 11.Mai, führte der Heimat- und Geschichtsverein Altenbeken die 2. Etappe des Schnatgangs rund um Altenbeken durch.

Zu Beginn erläuterte der 1.Vorsitzende Prof. Hans-Walter Wichert am Standort des von 1833 bis 1849 am Rehberg betriebenen optischen Telegraphen dessen Funktion, Arbeitsweise und Historie. Er hob die große Bedeutung der mechanisch-optischen Datenübermittlung als wichtigen Vorläufer der modernen Informationstechnik hervor und regte an, die Telegraphenstation am Rehberg einzureihen in die Gruppe der rekonstruierten, benachbarten Standorte.

Von der Rehberghütte aus führte Michael Bieling die Gruppe entlang der Grenze zum Kreis Höxter über den Eggekamm bis nach Kempen-Feldrom, Kreis Lippe.

Einleitend gab er einen Überblick über die Geschichte des Erzbergbaus am Rehberg und des Rehbergtunnels vor dem Hintergrund der besonderen Geologie dieses Naturraums.

Relikte des Bergbaus, alte Grenzsteine, das „Schwarze Kreuz", die Absturzstelle eines amerikanischen Flugzeugs im 2. Weltkrieg waren Stationen der Exkursion, bei der auch alte Wald- und Flurbezeichnungen und die Vegetation des Waldes erläutert wurden.

Michael Bieling konnte auch die „Zingerhäuff", eine Örtlichkeit an einem kleinen Bachlauf, oberhalb des grünen Wegs in der Nähe zur Flurgrenze mit Kempen-Feldrom, zeigen.

Auf diesen Ort mittelalterlicher Eisenverhüttung hatte schon Rektor Franz Scholand 1926 in einem Heimatbornaufsatz hingewiesen, der 2011 in der Festschrift „800 Jahre Altenbeken" wieder abgedruckt worden war. Michael Bieling hatte durch Kartenstudium und Flurbegehungen diese Örtlichkeit mit Funden blasiger Eisenschlacken aus dem Mittelalter wieder entdeckt. Am Übergang zum Kreis Lippe ging es hinunter ins Sagebachtal bei Kempen.

In der Gaststätte Müseler klang dieser interessante und lehrreiche Schnatgang mit einem gemütlichen Kaffeetrinken aus.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass stumme Zeugen der Vergangenheit auch heute noch vieles zu erzählen haben.


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Gruppenbild der Exkursionsteilnehmer, Foto: Kurt Blaschke





Schnatgang am 28.09.2014


Auf dem Zukunftsweg in die Vergangenheit


Am Sonntag, dem 28. September, lud der Heimat- und Geschichtsverein Altenbeken zum Schnatgang entlang der nördlichen Grenze Altenbekens zu Kempen und der westlichen Grenze Altenbekens zu Bad Lippspringe ein. Startpunkt dieser 4. Etappe der Umrundung Altenbekens war das Messerkerldenkmal. Dort begrüßte der 2. Vorsitzende des HGV, Hugo Düsterhus, die Teilnehmer bei spätsommerlichem Wetter.

Vom „Messerkerl“ aus führte Michael Bieling die interessierte Gruppe entlang des Zukunftswegs in Richtung Steinbeke. Der Weg verlief vorbei an dem Waldgebiet, dessen Huderechte zum Zankapfel zwischen Altenbekener Einwohnern und dem Kloster Hardehausen geworden waren. Der über Altenbeken daraufhin verhängte Kirchenbann wurde 1211 aufgehoben. Dies führte letztlich zur ersten urkundlichen Erwähnung Altenbekens.

Das Messerkerldenkmal, alte Grenzsteine, Hügelgräber aus der mittleren Bronzezeit, Relikte eines Kalkofens, der sogenannte „Heidenfriedhof“ und der Römerbrunnen waren die markantesten Stationen der Exkursion. Diese Zeugen der Vergangenheit erläuterte  Michael Bieling ebenso wie die Herkunft alter Wald- und Flurbezeichnungen. Seine Erklärungen zeigten nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern zeichneten sich auch durch große Anschaulichkeit aus.

Nach einer Rast am Römerbrunnen führte der Weg weiter durch das Steinbeketal und die Seiferduhne hinauf zur Burenlinde, dem Endpunkt des Schnatgangs.

Die Teilnehmer des Schnatgangs waren sich einig, dass die idyllische Landschaft Altenbekens  zu den schönsten Bereichen des Eggegebirges zählt.



Teilnehmer/innen der Exkursion, Foto: Kurt Blaschke





Zeitreise durch 150 Jahre Tunnelgeschichte


Exkursion des Heimat- und Geschichtsvereins Altenbeken zum Rehbergtunnel


Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Rehbergtunnels veranstaltete der Heimat- und Geschichtsverein Altenbeken am Sonntag, dem 19.Oktober 2014, eine Exkursion auf den Spuren des Tunnelbaus.
Bei bestem Herbstwetter begrüßte der 1. Vorsitzende des HGV, Professor Hans-Walter Wichert, die etwa 60 Teilnehmer herzlich und zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Das große Interesse zeigte sich auch darin, dass Teilnehmer vom Heimatverein Reelsen, aus Langeland, Bad Driburg und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz anwesend waren.
Michael Bieling, kompetenter Exkursionsleiter des HGV, führte anschließend die Gruppe zu den Relikten des Tunnelbaus von 1861 bis 1864 und nahm sie mit auf eine interessante Zeitreise durch 150 Jahre Tunnelgeschichte.
Der Steigerbrunnen, die Abraumhalden, die Einsturzstelle von 1905, die Stelle, auf der die Lokomotive zur Beförderung des Abraums stand und der Lüftungsschacht waren die markantesten Stationen der Exkursion.
Michael Bieling gab anschaulich Auskunft über diese Zeugen des Tunnelbaus anhand von historischen Fotos und Berichten. Darüber hinaus erklärte er auch geologische und geomorphologische Besonderheiten des Altenbekener Naturraums am Rehberg überaus verständlich und fachkompetent.
Am Ostportal wurde die Gruppe von Herrn Axel Hermann, Bezirksleiter Netzbezirk Paderborn, erwartet. Herr Hermann beantwortete Fragen zur Technik des Tunnelbaus, des Schienenverkehrs und schilderte ausführlich das Notfallmanagement der Bahn bei einem Unfall im Tunnel. Er führte die Teilnehmer dazu nah an den Tunnelmund. Der Aufenthalt dort ist sonst nur den Bahnbediensteten gestattet. Nach wie vor ist der Altenbekener Tunnel stark frequentiert und von wichtiger Bedeutung für die Eisenbahn. In den kommenden Jahren wird eine weitere Renovierung des Rehbergtunnels notwendig sein.
Im Landgasthaus Friedenstal klang diese gelungene Exkursion bei einem gemütlichen Zusammensein aus, bei dem gern auf das Tunneljubiläum angestoßen wurde.



Exkursionsteilnehmer/innen, Fotos: Hugo Düsterhus


             

   

Bekespaziergang  

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